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Weinbau

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Umweltschonend - wie geht das?

Schädlinge werden nicht mehr mit der "Giftspritze" bekämpft, sondern auf natürliche Weise: Gegen den Traubenwickler wird z.B. die sogenannte "Verwirrmethode" eingesetzt. Im Frühjahr vor Beginn des Mottenfluges werden Pheromondispenser (Lockstoffe) in den Weinbergen ausgebracht, deren Duftwolken den Duftkompass des männlichen Traubenwicklers stören. Eine Massenvermehrung wird so verhindert und auf den Einsatz von Insektiziden kann verzichtet werden!

Die notwendige Düngung der Rebe wird durch Entnahmen von Bodenproben und deren Analyse festgelegt. Hierzu gehört auch eine gezielte Bodenbehandlung und -bepflanzung unter den Rebstöcken.

Leider noch nicht verzichten kann der Gottenheimer Winzer auf den Einsatz von spezifischen Fungiziden, um Pilze wie Mehltau, Botrytis oder Peronspora zu bekämpfen.

Der Einsatz solcher Fungizide darf aber nur dann erfolgen, wenn andere Maßnahmen und Verfahren zur Steuerung nicht hinreichend greifen oder die Kontrollen bzw. die Prognoseverfahren (z.B. Anzeige durch einen sog. Pero-Warngerät) die Notwendigkeit eines Einsatzes des Fungizides anzeigen.

Durch gezielte Blattanalysen wird diese Behandlung laufend kontrolliert.